Duo fatale
2009: *20 years Duo fatale - JOPO & Ingeborg Poffet*
improvisation, avantgarde, concepts, compositions, international meetings, multi-media-projects

Sounds/Videos

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Programs with Duo fatale:
Unplugged
(seit 1989)   Fresh (2001) Fresh ´n DJ (2002) Fiction (2004) Noitce LeXov - VoXelection (2004/2005) Ghosttown (2007) cryptochronics (2009) opsonization (2010) gemein (2011)
CDs: Fatalos (XOPF 005), Fatalos 2 (XOPF 011), living in Apollon's garden (XOPF 023), Fiction - Die Zeit (XOPF 039),
DVD music-video-Art-project: Ghosttown (XOPF 040) multi-media: Indianer in Manhattan Edition Zeig, Basel DVD music-video-Art-project: opsonization (XOPF 044)

(photo ©sg koezle/jazzfoto.net)
Duo fatale: unplugged (Soundfile)

The saxophone- and bassclarinet-player JOPO and his wife, the accordeon-player and vocalist Ingeborg Poffet, founded Duo fatale in 1989. Both are composers, living in Basel. Souldrifting-music they call their own style, that lives from their own compositions and the improvisation as a main subsitute. Their music shows a modern accordeon, that doesn’t climb to common stereotypes like tango or musette, but in a contemporary and risky way it leads the dialog with the saxophon to an orchestral sound. The vocal work of the Duo touches the Avantgarde as well as ethnological deapness. In most programs they include electronicals as well as computer-music.

(photos ©sg koezle/jazzfoto.net)

„The Duo travels dangerously in a nowhereland of style, even if there may be brief glimpses of a tango, twelve-tone music, an oriental flair or free jazz. Improvised music continues as the common denominator.“(Wolfgang Dichans, Keyboard)

„The dialogue here produces a very straight-forward impression. Action and reaction follow eachother closely. This Duo has one nifty characteristic: after long moments of atmospheric free-play, both melancholy and burlesque, all of sudden it will start to play a theme in synchronical recitation, only to leave it again instantly, in order to follow new paths of freely chosen music. The dialogue between Poffet & Poffet was one of the most daring and lively events to be heard at the „Kaserne“ this weekend.“(Christian Fink about the XOPF-Festival, Basler Zeitung)

„JOPO & Ingeborg Poffet gare an impressive performance both of their differenciated and precise mastery of their instruments and their original and eccentric blending of sounds. Most extraordinary though were the the voice passages, in which they employed their own bodies as resonators, exhausting them to the last. Envoking associations of western and eastern medieval liturgical music they carried the listener into other wordly spheres... a spectacle made especially by Ingeborg Poffet-Berscheid, by her powerful use of voice and body and her exceeding charisma. She suggests the notion, that we allow ourselves to be affected most of all, when our own body and voice become the immediate instrument.“(Felicitas Leibundgut, Thurgauer Tagblatt)


(photos ©sg koezle/jazzfoto.net)

Festivals

DEUTSCH

Der Saxophonist und Bassklarinettist JOPO und seine Frau, die Accordeonistin & Sängerin Ingeborg Poffet, beide Komponisten und in Basel lebend, gründeten 1989 das Duo fatale. Souldrifting-music nennen sie ihren Stil, der von ihren Eigenkompositionen und der Improvisation als bestimmendes Merkmal lebt. Ihre Musik zeigt ein modernes Accordeon, das nicht den üblichen Klischées wie Musette oder Tango verfällt, sondern zeitgenössisch und gewagt den Dialog mit dem Saxophon zu einem orchestralen Sound führt. Das Duo fatale berührt sowohl die Avantgarde als auch - von ihren aussereuropäischen Reisen beeinflusst - ethnologische Tiefen. In einigen Programmen integrieren sie sowohl Elektronik als auch Computer-Musik.

„Das Duo bewegt sich gefährlich im stilistischen Niemandsland, auch wenn mal kurz ein Tango aufleuchtet, Zwölftöniges, orientalisches Flair oder Free Jazz. Improvisierte Musik bleibt der gemeinsame Nenner.“ (Wolfgang Dichans, Keyboard Aug.’90)

„Da wirkt das Zwiegespräch sehr direkt, liegen Aktion und Reaktion nahe beieinander. Eine flotte Eigenschaft dieses Duos ist, dass nach minutenlangem, stimmungsvollem und melancholisch-skurril anmutendem Free-play plötzlich und wirklich überraschend ein synchron vorgetragenes Thema angespielt wird, um es zugunsten neuer, frei gewählter Notenwege, sogleich wieder zu verlassen. Der Dialog Poffet & Poffet gehört zum Wagemutigsten und Lebendigstem, was an diesem Wochenende in der Kaserne zu hören war.“(Christian Fink zum XOPF-Festival Basel, Basler Zeitung)

„JOPO & Ingeborg Poffet beeindruckten nicht nur durch eine virtuose, sehr präzise und differenzierte Handhabung ihrer Instrumente, durch eigenwillige und exzentrische Klangsynthesen, sondern vor allem auch durch die ungewöhnlichen Gesangspartien, in denen sie ihre Körper als eigentliche Resonanzkörper benutzten und bis zum letzten voll ausschöpften. Assoziationen an mittelalterlich westliche und östliche liturgische Musik wurden geweckt, die einen in andere, geheimnisvolle Sphären entrückten...ein Spektakel, dass vor allem auch dank Ingeborg Poffet-Berscheid sinnlich ist, die, überaus stimm- und körpergewaltig, über eine unheimlich starke Ausstrahlung verfügt. Sie legt einem den Gedanken nahe, dass man sich dort am meisten berühren lässt, wo der eigene Körper und die eigene Stimme zum unmittelbaren Instrument werden.“(Felicitas Leibundgut, Thurgauer Tagblatt)

„Glanzpunkt des Abends - oder gar des Festivals?- War eindeutig die Accordeonistin und Sängerin Ingeborg Poffet...Wunderbar sec waren ihre Begleitriffs, und wenn sie dann sang, parallel oder harmonisch-rhythmisch versetzt vom Accordeon begleitet, dann waren große Momente da. Ihre Stimme braucht den Vergleich mit Flora Purim nicht zu scheuen: Ingeborg Poffet - ein Name, den man sich merken sollte!” (Dani Leu, über Jazzfestival Schaffhausen, Schaffhauser Nachrichten)

„Das Ganze wurde dann mit den Phrasierungsmöglichkeiten des Jazz vorgetragen, was einen wundervoll eigenen Charakter sowohl klanglich, rhythmisch als auch strukturmässig ergibt. Was...Ingeborg Poffet aus dem...Accordeon herausholt, ist grossartig und überzeugte auch Ohren, die vielleicht nicht an solche Töne gewöhnt sind....“ (zu „Indian Book“ Volksstimme Sissach)

„Ist schon die flirrende Leichtigkeit der vorgetragenen Stimmimprovisationen verblüffend, so ist noch verwunderlicher, dass Poffet stets eine beherrschte Accordeonbegleitung findet, die nie verschwommen klingt. Mehr noch als dies, zeigt sie auch avantgardistische Klangstrukturen, mit denen sie eine intime Zwiesprache zum Altsaxophon aufbaut. Trotz der improvisatorischen Kreativität, die nie abreisst, findet der Hörer genügend besinnliche Balance in den lyrischen Passagen. Ein Kleinod voller inspirierter Überraschungen.“ Jazzpodium zu Indian Book 2001

“Richtige Avantgardisten....Egal, wieviel davon auskomponiert wurde: die beiden Sets mit “Difficult Listening” lassen keinen kalt. Auch darum spielt diese Musik auf der Höhe der Zeit.” (Urs Grether zu “Fresh’nDJ” BZ )

„In seinem Konzert zog das Duo fatale das Publikum mit viel Experimentellem in seinen Bann....Generell überraschte JOPO im Verlauf des Konzerts immer wieder mit den eigenwilligsten Tonskalen, die er mit grosser Schnelligkeit auf dem Sopran- oder dem Altsaxofon spielte...Die Klänge von Ingeborg Poffets Accordeon dagegen vermittelten das Gefühl von Einsamkeit und Fernweh. Dann wiederum bearbeitete sie ihr Instrument so intensiv, dass archaisch-wilde Tanzfiguren vor dem inneren Auge aufstiegen. (Rolf de Marchi zur Premiere von “Fiction”, Basellandschaftliche Zeitung)

(photos ©sg koezle/jazzfoto.net)

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